Etikette & Business Knigge: Die “Duz”-Falle

Etikette & Business Knigge: Die “Duz”-Falle

Business Knigge: Die „Duz“-FalleBoss making the trip up to a employee

 

Gerade auf den zahlreichen Feiern im betrieblichen Umfald passiert es häufiger, dass Ihnen das „Du“ angeboten wird oder Sie einfach geduzt werden.

Gehört sich das ?

Im geschäftlichen Bereich gilt die Regel, dass das „Du“ stets vom
„hierarchisch Höheren“ angeboten wird. (Eine Unterscheidung nach Mann
oder Frau wird nicht vorgenommen, da die Frauen ja „gleichrangig“ sind.)
Das heißt also, dass zum Beispiel ein Abteilungsleiter unabhängig von
seinem Alter oder Geschlecht derjenige ist, der beispielsweise einem
Sachbearbeiter das „Du“ anbieten kann. Kritisch ist bei diesem Angebot
auf Weihnachts- und ähnlichen Feiern immer die Einschätzung, ob das „Du“
von nun an auch im Geschäftsalltag gelten soll oder sich ausschließlich
auf die Feier bezieht. Hierbei hat durchaus der bereits erfolgte
Alkoholkonsum (siehe weiter unten) einen Einfluss und wir empfehlen dem
„hierarchisch Tieferstehenden“ im Geschäftsalltag erst auf das Duzen
seines Chefs zu warten, bevor er das „Du“ freudig einsetzt.
So mancher Chef konnte sich am nächsten Tag nicht mehr daran erinnern,
das „Du“ angeboten zu haben…

Kann ich das „Duz“-Angebot ablehnen?
Genauso wie es einem Menschen freisteht, das Angebot zum Duzen zu machen,
können Sie dieses Angebot auch höflich ablehnen.
Beispielsweise so:
Indem Sie konsequent weiter beim „Sie“ bleiben (wenn Sie ungefragt geduzt werden)
Bekommen Sie das „Du“ angeboten, möchten jedoch nicht duzen, dann ist es höflich,
dass Sie dies begründen und darauf hinweisen, dass es nicht persönlich gemeint ist.
Mögliche empfehlenswerte Antworten:
„Vielen Dank für das Angebot, das ehrt mich. Im Geschäftlichen ist mir das Sie allerdings lieber.“
„Mir fällt es mit dem „Du“ schwerer, die professionelle Distanz zu halten
und ich bitte Sie daher beim Sie zu bleiben.“
„Ich fühle mich geschmeichelt, danke. Ich finde, dass das Siezen gegenüber dem
Duzen im Büro viele Vorteile mit sich bringt, daher würde ich gerne auch
weiterhin beim Sie bleiben.“
„Ich freue mich, dass Sie mir das Du anbieten. Das zeigt mir, dass Sie mir vertrauen,
vielen Dank. Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass Dritte Duz-Verhältnisse
oft missverstehen. Es entstehen leicht Gerüchte über Bevorzugung und Ähnliches.
Unsere Zusammenarbeit würde das belasten. Und um dem aus dem Weg zu gehen,
würde ich lieber beim Sie bleiben.

Allerdings sollten Sie ernsthaft überlegen, ob Sie das „Du“ tatsächlich
ablehnen wollen. Denn dies wird, auch wenn Sie es sehr wertschätzend vorbringen, meist als Zurückweisung verstanden …

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