Alexander Plath der Mensch

Hallo,

ich bin Alexander Plath, und dass ich Trainer, Coach und Speaker bin, also auch Vorträge halte, wissen Sie wahrscheinlich schon, wenn Sie jetzt hier auf dieser Seite gelandet sind.

Ich denke, es ist immer interessant, über einen Menschen auch etwas mehr, als nur den beruflichen Hintergrund zu kennen.

Was mich beruflich wie auch privat antreibt, sind meine Werte. Dazu zählen bei mir unter anderem Freiheit & Autonomie und Spass am Leben.

Und ich liebe es mit Menschen zusammen zu arbeiten und Menschen zu helfen.
Gleichzeitig ist mir Verantwortung, die Selbstverantwortung sehr wichtig. Ich bin davon überzeugt, dass sich alle Herausforderung der Welt besser lösen lassen, wenn wir mehr Verantwortung für uns und unser Handeln übernehmen. Auch wenn das oft unangenehm und schwer ist. Letztlich „klaut“ uns diese Einstellung ja alle unsere Ausreden.

Und Selbstverantwortung fällt uns leichter, wenn wir uns unserer Fähigkeiten bewusst sind. Und diese anderen zeigen können.
Hier ist für mich die Verbindung meines beruflichen uns privaten Lebens. Kommunikation und Klarheit, die Verantwortung bei demjenigen lassen, dem sie gehört. Und dabei gleichzeitig dabei zu helfen, als Unterstützung und Güte zu leben.

Das verbindende Element ist für mich, dass es letztlich in allen Lebensbereichen darum geht, jeden Tag auf’s Neue, eine „bessere Version von uns selbst zu werden“. Und damit ein Vorbild zu sein.

Und ich bin übrigens kein Freund von „Work-Life-Balance“. Nicht, weil ich mich gerne überarbeite oder kein Privatleben habe. Sondern weil ich das Wort für falsch und irreführend halte. Denn es suggeriert, dass unsere Arbeit nicht Teil unseres Lebens ist. Letztlich geht es doch um eine „Arbeitsleben-Privatleben-Balance“, oder?

Und hier kommt für mein Wert Spass wieder in’s Spiel. In allen Lebensbereichen sollte es mehr Dinge geben, die uns Spass machen, als Dinge, die uns keinen Spass machen. Nicht (nur) der oberflächliche Spass. Sondern die Freude, die Erfüllung, das Gefühl, das richtige zu tun.

Das heisst nicht, dass alles im Leben Spass macht. Ich habe auch Dinge in meinen Lebensbereichen, auf die könnte ich verzichten. Doch sie gehören dazu, sie sind Teil meiner Selbstverantwortung. Sie dürfen allerdings nicht überhandnehmen, sonst muss ich etwas ändern.

Wie heisst es so schön:

Alexander Plath | Der Mensch

 

 

„Love it,
change it
or leave it.“

Also „Liebe, was Du tust, ändere es oder akzeptiere es.“ Du hast die Wahl. Doch beschwere Dich nicht. Denn in der Selbstverantwortung ist letztlich kein Platz für Beschwerden…

Das führt mich zu einem Wert, den ich auch für sehr wichtig halte: „Authentizität“.

Authentizität ist es ein Wort, das mir leid tut. Es tut mir leid, weil es in unserer heutigen Zeit, finde ich, so oft falsch gebraucht wird. Wahrscheinlich auch weil manche Menschen die Bedeutung von Authentizität vielleicht gar nicht richtig kennen.

Es tut mir leid, weil ich zu häufig Menschen erlebe, die es aus meiner Sicht als Entschuldigung verwenden; „ich bin halt einfach so und na ja, ich bin authentisch, deshalb verändere ich mich halt nicht“.

Authentizität hat für mich absolut nichts damit zu tun, dass ich nicht an mir arbeite, dass ich mich nicht verändere, dass ich nicht auf andere Menschen zugehe.

Für mich bedeutet Authentizität, dass ich meine Werte lebe, dass ich meine Werte in alles was ich tue, einfließen lasse.
Und während ich das sage, bin ich mir natürlich vollkommen darüber im Klaren, dass das nicht immer funktioniert. Schon gar nicht immer perfekt funktioniert. Es ist ein Weg. Es ist ein Weg zu leben und deshalb ist schon vorgegeben, dass es manchmal nicht funktioniert. Und das gehört auch zur Authentizität mit dazu: Fehler zu machen, auf die Nase zu fallen. Doch es ist keine Entschuldigung, sich nicht anzupassen.

Alexander Plath | Der Mensch

Eine wunderbare Metapher für Authentizität ist für mich das Chamäleon:
Ein Chamäleon verändert seine Farbe passend zur Umwelt. Es sagt nicht: ich bin halt grün und deshalb bleibe ich grün. Nein, es passt sich an. Und bleibt dennoch immer ein Chamäleon. Es bleibt sich bei aller Anpassung an die Umwelt treu, eben authentisch.

Ich hatte schon Selbstverantwortung und Freiheit angesprochen.
Das sind zwei sehr wichtige Werte für mich und klar, deswegen bin ich ja auch selbstständig. Selbstständige leben immer einen Grad der Selbstverantwortung. Was bitte nicht heißt, dass Angestellte sie nicht leben. Das will ich damit nicht sagen.
Wer als Angestellter so arbeitet wie ein Selbstständiger, der lebt sie mit Sicherheit auch.
Wer sich jedoch als Angestellter beispielsweise sehr auf seinen Chef / seine Kollegen verlässt, der lebt sie wahrscheinlich weniger und hat deswegen auch nicht die Freiheit. Aber nicht jedem Menschen ist Freiheit wichtig.

Mir ist sie sehr wichtig und deswegen zeige ich gerne Menschen wie sie anderen zeigen können, was in ihnen steckt.
Denn ich glaube, dass Kompetenzen im Leben dazugehören, um erfolgreich zu sein, um Spaß zu haben.
Ja, Spaß zählt für mich zum Erfolg, Spaß ist wichtig, Spaß setzt positive Impulse im Gehirn und setzt positive Hormone frei.

Wie auch immer Sie dabei Erfolg definieren; wie auch immer Sie dabei Spaß definieren; für mich gehören auch immer andere Menschen mit dazu.
Denn wir sind soziale Wesen. Die Evolution hat uns über Millionen von Jahren „weiterentwickelt“. Und manchmal haben wir vielleicht das Gefühl, wir brauchen keine anderen Menschen mehr. Ja, gerade im Zeitalter der Digitalisierung. Und dennoch ist es so, da drin in unserem „Computer“, also da oben in unserem Kopf, da ist die Evolutionserfahrung so tief eingebettet, dass wir im Grunde in den meisten Situationen (in den weitaus meisten Situationen) immer noch genauso reagieren, wie vor 10.000 Jahren, als wir Mitglied in einem Stamm oder einer Gruppe oder einer Großfamilie waren.

Ich habe jetzt schon mehrfach über das Thema Gehirn gesprochen. Das liegt daran, ich bin ein Fan des Gehirns, ich bin ein Fan der Neurowissenschaften. Privat bin ich neugierig darauf und beruflich setze ich das Wissen natürlich auch in meiner Arbeit ein. Denn ich denke, wir können nur dann gut kommunizieren, wenn wir verstehen, wie das Gehirn funktioniert, wie es die Umwelt wahrnimmt, wie andere Menschen uns wahrnehmen und wie wir uns selbst wahrnehmen.

Ich bin davon überzeugt, je mehr wir verstehen, wie unser Gehirn wirklich funktioniert und dabei akzeptieren, dass die weitaus meisten unserer Entscheidungen unbewusst getroffen werden, desto besser können wir Verantwortung für uns übernehmen.

Welche Entscheidungen werden denn getroffen, ohne dass wir es merken?
Das fängt mit Dingen an, die uns glücklicherweise nicht aktiv beschäftigen. Wie zum Beipiel „welchen Blutdruck sollte ich jetzt gerade haben?“. Oder auch „wie schnell sollte mein jetzt Herz schlagen?“.

Aber auch Entscheidungen in der Bewertung unserer Umwelt, in der Bewertung anderer Menschen. Deshalb ist es gut, zu verstehen, was wir unbewusst tun und uns dabei zu erwischen, dass wir vielleicht auch Dinge tun, die nicht so gut sind oder nicht so produktiv sind. Zum Beispiel uns bei Vorurteilen zu erwischen. Denn die mindern unsere Zufriedenheit im Leben. So ist es beispielsweise so, dass wir Menschen, die uns gleich oder ähnlich sind, erst mal sympathischer finden und ihnen eher vertrauen.

Diese Bewertung passiert unbewusst (das hat die Forschung hinlänglich nachgewiesen). Und aus Evolutionssicht ist das ein guter Mechanismus, weil die Wahrscheinlichkeit von jemandem aus dem fremden Stamm erschlagen zu werden, oftmals größer war als die Wahrscheinlichkeit, dass mich einer aus dem eigenen Stamm umbringen wollte.
Allerdings kann dieser Automatismus in unserem Gehirn zu Fehlbewertungen führen. So ist z.B. unser Hirn auch so gepolt, dass es Menschen, die uns optisch ähnlich sehen, erst mal als sympathischer einstuft als Menschen, die nicht so aussehen wie wir. Doch das stimmt ja nicht (immer). Oft ganz und gar nicht.
Und deswegen ist es gut, wenn wir uns dabei erwischen, eine solche unbewusste Fehlentscheidung zu treffen. Wenn wir also merken, „diesen Menschen kann ich spontan nicht leiden“, zu hinterfragen ob das vielleicht eine Fehleinschätzung ist?

Und oftmals sind unsere eigenen Gedanken wenig hilfreich. Weil sie sich im Kreis drehen, weil sie sich auf etwas Negatives fokussieren, weil sie uns grad nicht weiterhelfen. Deshalb ist es wichtig, dass wir auch die Verantwortung für „gute Gedanken“, für produktive Gedanken zu übernehmen.

Jetzt werden vielleicht einige sagen, ja, aber gute Gedanken … Gedanken habe ich einfach, die kann ich doch nicht beeinflussen.
Ich bin davon überzeugt, dass wir sowohl Gedanken als auch Gefühle beeinflussen können, wenn wir wissen wie. Nicht alle Gefühle, nicht alle Gedanken, selbstverständlich.
Doch wir können zu mindestens lernen, damit umzugehen. Wie geht das?
Indem wir uns bewusst machen, was da passiert. Indem wir uns bei „unproduktiven Gedanken“ erwischen.

Deswegen meditiere ich zum Beispiel. Und das sehe ich ganz unesoterisch. Für mich ist Meditation Sport fürs Gehirn. Sport ist mir übrigens nicht nur für’s Gehirn wichtig, mir ist Sport generell wichtig: ich mache gerne Fitnesstraining, ich fahre gern mit dem Fahrrad oder wie es hier in der Schweiz heißt, „mit dem Velo“ und gehe gerne in die Berge.

Neben Sport gehört auch noch Genuss für mich zum Spass dazu. Der ist vielleicht nicht immer so gut fürs Gehirn, aber er macht Spaß. Und damit ist es doch irgendwie wieder gut fürs Gehirn.

Alexander Plath | Der Mensch

Für mich zählen dazu guter Wein, gutes Essen, mal eine gute Zigarre und …
Es gibt noch etwas, von dem ich überzeugt bin, dass es dringend besser werden muss auf der Welt: Ich reise viel und ich stelle fest, wie selten es guten Kaffee gibt.
Ich liebe guten Kaffee und ich hasse schlechten Kaffee.
Deswegen lassen Sie uns die Welt auch zu einem besseren Platz machen, indem wir für mehr guten Kaffee auf der Welt sorgen.

Wenn ich zuhause und nicht unterwegs bin, lebe ich in der Nähe von Zürich. Dort lebt auch meine Partnerin und wenn ich in der Schweiz bin, dann genießen wir zum Beispiel die Berge gemeinsam. Davon gibt es ja hier zum Glück jede Menge. Im Sommer zum Wandern und im Winter zum Snowboard fahren.

Ach ja, ich habe einen 19-jährigen Sohn. Und Erziehung ist ein Punkt an dem auch jemand, der sich beruflich mit Kommunikation beschäftigt, seine Grenzen kennenlernt. Ja, ich habe mich mehr als einmal dabei erwischt, dass ich meinem Sohn etwas gesagt habe, von dem ich mir geschworen habe, (als mein Vater es damals zu mir gesagt hat), dass ich es niemals sagen werde, wenn ich mal Kinder habe. Und boom, jetzt erwische ich mich dabei.

Auch deshalb möchte ich Ihnen mitgeben: Wir sollten jeden Tag daran arbeiten, eine bessere Version von uns selber zu werden.
Manchmal klappt es, manchmal klappt es nicht.

Wirklich perfekt werden wir wahrscheinlich nie werden. Doch da schließt sich für mich der Kreis: Es ist für mich eine Frage der Selbstverantwortung, permanent daran zu arbeiten, eine bessere Version von mir selber zu werden. Nicht anderen zu folgen, sondern die bessere Version von mir.
Wie heißt es so schön?

„Vergleiche nicht Dein drittes Kapitel
mit dem 20. Kapitel eines anderen!“

Oder wie ich jetzt gerade gelesen habe: Vergleiche nicht Dein Leben mit dem Instagram-Feed, den Du gerade gesehen hast.

Also Selbstverantwortung ist mir sehr, sehr wichtig und ich glaube, es gibt keine Herausforderung, kein Problem auf dieser Welt, das wir nicht lösen können: mit mehr Selbstverantwortung.

Ich freue mich, wenn wir uns mal persönlich kennenlernen, z. B. bei einem Vortrag oder auch bei einem meiner Trainings oder sonst irgendwie mal… zum Beispiel auf einen guten Kaffee.

Alexander Plath | Trainer, Speaker, Coach für GEHIRNgerechte Präsentation, Rhetorik, Kommunikation und wirkungsvolle Führung.

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